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Google-Shopping-Feed aus Shopify: die häufigsten Fehler und wie du sie behebst

Wenn Produkte im Merchant Center abgelehnt werden, liegt es fast immer an wenigen, wiederkehrenden Ursachen. Die meisten lassen sich direkt in Shopify beheben.

Ilyas KücükerIlyas KücükerVeröffentlicht: 9 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Google vergleicht den Preis im Feed mit dem Preis auf der Produktseite – weichen sie ab, kann das Produkt abgelehnt werden.
  • Fehlende oder ungültige GTINs führen zur Ablehnung; in Shopify gehört die EAN ins Feld Barcode je Variante.
  • Bilder brauchen mindestens 500 × 500 px ab 31. Januar 2027 und dürfen keinen Werbetext, kein Wasserzeichen und keinen Rahmen tragen.
  • Wegen „Falschdarstellung“ sperrt Google ganze Konten, wenn Gesamtpreis, Versand, Rückgabe oder Geschäftssitz nicht klar erkennbar sind.
  • Nach der Korrektur kannst du im Merchant Center eine erneute Überprüfung anstoßen.

Die Shopify-App Google & YouTube überträgt deine Produkte ins Google Merchant Center. Das funktioniert meist reibungslos – bis plötzlich Produkte als „abgelehnt“ markiert sind oder das ganze Konto eine Warnung bekommt. Dann tauchen die Produkte nicht mehr in Google Shopping auf.

Dieser Ratgeber zeigt die häufigsten Fehler bei Feeds aus Shopify, woran du sie erkennst und wie du sie behebst – die meisten direkt in deinen Produktdaten.

Die häufigsten Fehler auf einen Blick

Fehler im Merchant Center und ihre Ursache
FehlerTypische Ursache in Shopify
Preis stimmt nichtPreis im Shop geändert, Feed noch nicht aktualisiert; Rabatt nur auf der Seite
Verfügbarkeit stimmt nichtBestand in Shopify geändert, Feed hinkt hinterher
GTIN fehlt oder ungültigBarcode-Feld leer, Tippfehler oder ausgedachte Nummer
Bild abgelehntWerbetext, Logo-Stempel oder Rahmen im Bild; Bild zu klein
Seite nicht erreichbarProdukt gelöscht, Shop mit Passwort, Weiterleitung auf Startseite
Konto gesperrtVersand, Rückgabe oder Kontakt im Shop schwer zu finden
Quelle: Google-Merchant-Center-Hilfe (Problembehebung, Preisabweichungen, Falschdarstellung).

1. Preis und Verfügbarkeit weichen ab

Google crawlt deine Produktseiten und vergleicht den angezeigten Preis mit dem im Feed. Laut Google müssen die Preise im HTML genau mit denen im Merchant Center übereinstimmen. Häufige Gründe für Abweichungen: Aktualisierungen kommen verzögert an, Rabatte werden nur auf der Seite per App eingeblendet, oder die Seite zeigt je nach Standort andere Preise.

Lösung: Preise und Rabatte direkt in Shopify pflegen statt über Apps, die sie nur optisch überschreiben. Bei Shopify Markets prüfen, dass jedes Land den richtigen Preis bekommt. Ändern sich Preise oft, häufiger synchronisieren.

2. GTIN fehlt oder ist ungültig

Google verlangt die GTIN für alle Produkte, die eine haben – in Europa meist die EAN. Fehlt sie, ist sie falsch oder ausgedacht, lehnt Google das Produkt ab. In Shopify steht die GTIN im Feld „Barcode“, und zwar je Variante: Jede Größe und Farbe hat ihre eigene Nummer.

Eigene Produkte ohne Strichcode sind kein Fehler. Dann keine Nummer erfinden, sondern das Feld leer lassen und Marke sowie Herstellernummer sauber pflegen.

Keine Fantasie-Nummern

Eine erfundene oder fremde EAN ist schlimmer als keine: Google erkennt ungültige Prüfziffern und Nummern, die zu anderen Produkten gehören.

3. Bilder werden abgelehnt

Google erlaubt im Bildfeld keinen Werbetext, keine Wasserzeichen und keine Rahmen. Ab dem 31. Januar 2027 müssen Produktbilder außerdem mindestens 500 × 500 Pixel groß sein. Infografiken mit Text, die auf Amazon in die Galerie gehören, sind als Hauptbild für Google ungeeignet.

Lösung: Als erstes Bild in Shopify ein ruhiges Produktfoto ohne Text verwenden und Infografiken weiter hinten in der Galerie einordnen.

4. Landingpage nicht erreichbar

Führt der Link im Feed auf eine Fehlerseite, einen Passwortschutz oder per Weiterleitung auf die Startseite statt auf das Produkt, lehnt Google das Produkt ab. Typisch nach dem Löschen oder Umbenennen von Produkten oder solange der Shop noch passwortgeschützt ist.

5. Falschdarstellung: wenn das ganze Konto betroffen ist

Die unangenehmste Meldung betrifft nicht einzelne Produkte, sondern das Konto. Google verlangt, dass Käufer vor dem Kauf alles Wichtige erkennen können: den Gesamtpreis inklusive Steuern und Gebühren, Versand- und Rücksendekosten, Rückgabe- und Erstattungsbedingungen und den tatsächlichen Geschäftssitz.

Diese Angaben müssen im Shop leicht zu finden sein

  • Gesamtpreis inklusive Steuern und Gebühren
  • Versand- und Rücksendekosten
  • Rückgabe- und Erstattungsbedingungen mit Fristen
  • Tatsächlicher Geschäftssitz und Kontaktmöglichkeit
  • Abrechnungsintervalle bei Abos

So gehst du bei Ablehnungen vor

  1. 1

    Diagnose öffnen

    Im Merchant Center die Produktprobleme nach Häufigkeit sortieren.

  2. 2

    Ursache in Shopify beheben

    Preis, Barcode, Bild oder Seite direkt am Produkt korrigieren – nicht im Feed überschreiben.

  3. 3

    Synchronisieren

    Abwarten, bis die App die Änderung überträgt, oder neu synchronisieren.

  4. 4

    Überprüfung anfordern

    Nach der Korrektur eine erneute Prüfung im Merchant Center beantragen.

Feed-Probleme an der Wurzel lösen

Wir räumen deine Produktdaten in Shopify so auf, dass Google Shopping, Amazon und KI-Suchen sie ohne Ablehnungen übernehmen.

  • Barcodes und Marken vollständig
  • Bilder und Seiten feed-tauglich
  • Shop-Angaben für Google geprüft
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FAQ

Häufige Fragen

Warum lehnt Google meine Shopify-Produkte ab?

Meist wegen Preis- oder Verfügbarkeitsabweichungen zwischen Feed und Produktseite, fehlender oder ungültiger GTIN, Bildern mit Werbetext oder Rahmen, nicht erreichbarer Landingpages oder fehlender Shop-Angaben zu Versand, Rückgabe und Geschäftssitz.

Was bedeutet „Preis stimmt nicht überein“?

Der Preis auf deiner Produktseite weicht vom Preis im Feed ab. Google verlangt, dass beide genau übereinstimmen. Häufige Ursachen sind verzögerte Aktualisierungen und Rabatte, die nur per App auf der Seite eingeblendet werden.

Wo trage ich die GTIN in Shopify ein?

Im Feld „Barcode“ der jeweiligen Variante. Jede Größe oder Farbe hat ihre eigene GTIN.

Was ist Falschdarstellung im Merchant Center?

Eine Richtlinie, nach der Google Konten sperren kann, wenn Käufer wichtige Angaben nicht erkennen können – etwa Gesamtpreis, Versand- und Rücksendekosten, Rückgabebedingungen oder den Geschäftssitz.

Quellen

Belege & weiterführende Quellen

  1. 1ProduktdatenspezifikationGoogle Merchant Center Hilfe · GTIN-Pflicht, Bildanforderungen (500 × 500 px ab 31.01.2027)
  2. 2PreisabweichungenGoogle Merchant Center Hilfe · Preis in HTML und Merchant Center müssen übereinstimmen; erneute Überprüfung
  3. 3FalschdarstellungGoogle Merchant Center Hilfe · Pflichtangaben: Gesamtpreis, Versand, Rückgabe, Geschäftssitz, Abo-Intervalle
  4. 4Probleme im Merchant CenterGoogle Merchant Center Hilfe · Ursachen für Preis-, Verfügbarkeits- und Landingpage-Probleme

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Ilyas Kücüker

Über den Autor

Ilyas Kücüker

Gründer & Geschäftsführer

Gründer von milestudio. Über zehn Jahre Erfahrung in Design, digitalen Produkten und E-Commerce – mit Fokus auf Shopify-Shops, die nicht nur gut aussehen, sondern verlässlich verkaufen.

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