Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 3. Juli 2026
Diese Bedingungen regeln die Zusammenarbeit zwischen milestudio und seinen Auftraggebern.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote von Ilyas Kücüker (milestudio, nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber seinen Auftraggebern über Webdesign-, E-Commerce-, Gestaltungs- und Marketingleistungen.
(2) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers und dessen Annahme durch den Auftraggeber (z. B. per E-Mail) oder durch eine entsprechende Auftragsbestätigung zustande.
(2) Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung enthaltene Leistungsbeschreibung.
§ 3 Leistungsumfang und Mitwirkung
(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Zusätzliche oder über den vereinbarten Umfang hinausgehende Leistungen werden gesondert vergütet.
(2) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung. Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung beruhen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
(3) Der Auftraggeber versichert, dass er an überlassenen Materialien (Texte, Bilder, Logos etc.) die erforderlichen Rechte besitzt, und stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im Angebot genannten Preise (Festpreise oder nach Aufwand). Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
(2) Zahlungsmodalitäten: [Zahlungsbedingungen festlegen, z. B. „50 % Anzahlung bei Auftragsbestätigung, 50 % nach Fertigstellung; Zahlungsziel 14 Tage netto ohne Abzug.“]
(3) Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.
§ 5 Termine und Fristen
Vereinbarte Termine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden. Die Einhaltung von Terminen setzt die rechtzeitige und vollständige Mitwirkung des Auftraggebers voraus.
§ 6 Nutzungsrechte
(1) Die im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (z. B. Shop, Landingpages, Grafiken, Texte) werden dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung zur vertraglich vorgesehenen Nutzung übertragen.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Nutzungs- und Verwertungsrechte beim Auftragnehmer.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, auf erstellte Arbeiten in seinem Portfolio und zu Referenzzwecken hinzuweisen, sofern der Auftraggeber dem nicht aus berechtigtem Grund widerspricht.
§ 7 Gewährleistung
(1) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt nach dem aktuellen Stand der Technik. Offensichtliche Mängel sind innerhalb einer angemessenen Frist nach Abnahme bzw. Übergabe schriftlich anzuzeigen.
(2) Bei berechtigten Mängelrügen leistet der Auftragnehmer Nacherfüllung durch Nachbesserung. Eine bestimmte Rangfolge bei Suchmaschinen oder ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. Umsatz, Conversion) wird nicht geschuldet, da dieser von zahlreichen, nicht beeinflussbaren Faktoren abhängt.
§ 8 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
§ 9 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher
Handelt es sich beim Auftraggeber um einen Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und wird der Vertrag im Fernabsatz geschlossen, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. [Falls Verträge mit Verbrauchern geschlossen werden: vollständige Widerrufsbelehrung inkl. Muster-Widerrufsformular ergänzen. Bei rein gewerblichen Kunden (B2B) kann dieser Paragraph entfallen.]
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Hinweis: Diese AGB sind eine unverbindliche Vorlage und ersetzen keine Rechtsberatung. Bitte die grün markierten Platzhalter ausfüllen und den Text vor Verwendung anwaltlich prüfen lassen – besonders, wenn du auch an Verbraucher verkaufst.