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Lexikon

Zahlungsarten

Zahlungsmethoden

Zahlungsarten sind die im Shop angebotenen Bezahlmöglichkeiten – ihre Auswahl beeinflusst direkt, wie viele Kunden den Kauf abschließen.

Zuletzt aktualisiert:

Was sind Zahlungsarten?

Fehlt die bevorzugte Zahlungsart, brechen viele Kunden den Kauf ab – selbst kurz vor dem Ziel. Das richtige Angebot an Zahlungsarten ist deshalb ein unterschätzter, aber starker Conversion-Hebel, besonders im deutschen Markt.

In Deutschland ist der Kauf auf Rechnung besonders beliebt, weil Kunden erst nach Erhalt der Ware zahlen. Daneben gehören PayPal, Kreditkarte, Lastschrift und mobile Wallets zum Standard.

Auf einen Blick

  • Zahlungsarten sind die im Shop angebotenen Bezahlmöglichkeiten.
  • Fehlt die bevorzugte Methode, brechen viele Kunden ab – starker Conversion-Hebel.
  • In Deutschland ist Kauf auf Rechnung besonders beliebt.
  • Die wichtigsten abdecken, ohne den Checkout zu überladen.

Welche Zahlungsarten sind in Deutschland wichtig?

  • Kauf auf Rechnung (sehr beliebt, schafft Vertrauen).
  • PayPal.
  • Kreditkarte.
  • Lastschrift / SEPA.
  • Mobile Wallets (Apple Pay, Google Pay) und Käuferschutz-Lösungen.

Wie unterscheiden sich die Zahlungsarten im Überblick?

ZahlartStärkeZu beachten
Kauf auf Rechnunghöchstes Vertrauen in DEZahlungsausfall – Anbieter mit Schutz nutzen
PayPalschnell, weit verbreitetTransaktionsgebühr
Kreditkarteinternational, mobilGebühr, SCA-Freigabe
Lastschrift / SEPAbequem für StammkundenRücklastschrift-Risiko
Apple/Google Paysehr schneller mobiler KaufGeräte-/Browser-abhängig

Was eine fehlende Zahlart kostet – ein Rechenbeispiel

Angenommene Zahlen zur Veranschaulichung – keine garantierten Werte.

Checkout-Starts / Monat
1.000
Abbruch, weil bevorzugte Zahlart fehlt (angenommen)
8 %
Verlorene Käufe
80
Ø Bestellwert
65 €
Entgangener Umsatz / Monat≈ 5.200 €

Eine fehlende, aber erwartete Zahlart kostet direkt Umsatz. Wie Abbrüche entstehen, vertieft der Eintrag Warenkorbabbruch.

Tipp: Rechnung nicht vergessen

Im deutschen Markt ist Kauf auf Rechnung ein starker Conversion-Hebel. Anbieter mit Zahlungsausfallschutz nehmen dir dabei das Risiko ab.

Häufige Fehler

  • Die von der Zielgruppe bevorzugte Zahlart fehlt.
  • Zu viele Optionen überladen und verlangsamen den Checkout.
  • Versteckte Gebühren oder Aufschläge erst am Ende zeigen.
  • Die Zahlart-Auswahl erst ganz spät im Checkout anbieten.

FAQ

Häufige Fragen zu Zahlungsarten

Welche Zahlungsarten sollte ein Onlineshop anbieten?

Im deutschen Markt mindestens Kauf auf Rechnung, PayPal und Kreditkarte; dazu sinnvoll sind Lastschrift und mobile Wallets (Apple/Google Pay). Wichtig ist, die von deiner Zielgruppe bevorzugten Methoden abzudecken.

Warum ist Kauf auf Rechnung wichtig?

Weil deutsche Kunden ihn besonders schätzen: Sie zahlen erst nach Erhalt der Ware, was Vertrauen schafft und das Risiko aus ihrer Sicht senkt. Fehlt diese Option, springen viele Käufer ab.

Erhöhen mehr Zahlungsarten die Conversion?

In der Regel ja – solange die wichtigsten Methoden abgedeckt sind. Fehlt die bevorzugte Zahlart, bricht ein Teil der Kunden ab. Sinnvoll ist, die relevanten Optionen anzubieten, ohne den Checkout mit zu vielen Auswahlmöglichkeiten zu überladen.

Kosten Zahlungsarten den Shop Gebühren?

Ja, die meisten Anbieter berechnen pro Transaktion eine Gebühr (oft ein fester Betrag plus Prozentsatz). Diese Kosten gehören in die Kalkulation – sie sind aber meist deutlich kleiner als der Umsatz, der durch fehlende Zahlarten verloren ginge.

Welche Zahlungsart führt den deutschen Markt wirklich an?

Laut EHI-Studie „Online-Payment 2025“ liegt PayPal mit rund 28,5 % Marktanteil vorn, knapp gefolgt vom Kauf auf Rechnung mit rund 25,8 %. Danach folgen Lastschrift/Bankeinzug mit rund 17,3 % und Kredit-/Debitkarten mit rund 12,3 % – diese vier decken zusammen den Großteil des deutschen Online-Zahlungsmarkts ab.

Lohnt sich die Einführung von Apple Pay und Google Pay?

Der Trend geht klar in diese Richtung: Laut EHI planen rund 46,8 % der befragten Händler, Apple Pay neu in ihren Zahlungsmix aufzunehmen, rund 36,2 % Google Pay. Für mobile Käufer sind Wallets oft der schnellste Weg zur Kasse und können gerade auf dem Smartphone Abbrüche verhindern.

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