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Lexikon

Markenbekanntheit

Brand Awareness

Markenbekanntheit beschreibt, wie gut deine Zielgruppe deine Marke kennt und wiedererkennt – die Basis für Vertrauen und langfristige Kaufentscheidungen.

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Was ist Markenbekanntheit?

Markenbekanntheit beschreibt, wie gut deine Zielgruppe deine Marke kennt und wiedererkennt – die Basis für Vertrauen und langfristige Kaufentscheidungen. Bevor jemand bei dir kauft, muss er dich kennen: Markenbekanntheit ist die erste Stufe. Bekannte Marken genießen mehr Vertrauen, werden häufiger direkt gesucht und konvertieren besser.

Bekanntheit entsteht durch Wiederholung und Konsistenz über viele Kontaktpunkte – ein einheitliches Branding sorgt dafür, dass diese Berührungen auf dieselbe Marke einzahlen.

Auf einen Blick

  • Markenbekanntheit = wie gut deine Zielgruppe dich kennt und wiedererkennt.
  • Erste Stufe vor jedem Kauf – Basis für Vertrauen.
  • Entsteht durch Wiederholung und konsistentes Branding.
  • Senkt langfristig die Werbekosten und verbessert die Conversion.

Welche Stufen der Markenbekanntheit gibt es?

Bekanntheit ist kein Schalter, sondern eine Skala – von „nie gehört“ bis „fällt mir zuerst ein“:

Von unbekannt zur ersten Wahl
StufeBedeutung
Gestützte BekanntheitDie Marke wird wiedererkannt, wenn man sie nennt
Ungestützte BekanntheitDie Marke fällt der Person spontan ein
Top of MindDie Marke wird als Erstes der Kategorie genannt
Ziel ist, in der Kategorie möglichst weit oben präsent zu sein – das beeinflusst die Kaufentscheidung früh.

Wie baust du Markenbekanntheit auf?

  1. 1

    Klares Markenbild festlegen

    Einheitliches Branding und ein einprägsames Versprechen (USP), auf das alles einzahlt.

  2. 2

    Regelmäßig sichtbar sein

    Hilfreicher Content über Social Media und Ratgeber hält die Marke präsent.

  3. 3

    Reichweite hebeln

    Kooperationen und Influencer bringen die Marke vor neue, passende Communities.

  4. 4

    Wiederholung sicherstellen

    Werbung und Retargeting sorgen für die nötigen wiederholten Kontakte.

Welche Fehler bremsen den Aufbau aus?

Das bremst den Aufbau

  • Auftritt und Botschaft je Kanal ändern – Kontakte zahlen nicht auf eine Marke ein.
  • Nur auf kurzfristigen Abverkauf setzen und Bekanntheit nie aufbauen.
  • Zu früh aufgeben – Bekanntheit braucht Wiederholung über Zeit.
  • Reichweite kaufen ohne klares, einprägsames Markenversprechen.

FAQ

Häufige Fragen zu Markenbekanntheit

Was ist Markenbekanntheit?

Markenbekanntheit ist das Ausmaß, in dem Menschen deine Marke kennen und wiedererkennen. Sie reicht von „schon mal gehört“ bis zu „fällt mir als Erstes ein“, wenn es um eine bestimmte Produktkategorie geht.

Wie steigere ich die Markenbekanntheit?

Durch konsistentes Branding, regelmäßigen Content, Kooperationen/Influencer und wiederholte Sichtbarkeit über mehrere Kanäle. Entscheidend sind Wiederholung und ein einheitliches Erscheinungsbild, damit alle Kontakte auf dieselbe Marke einzahlen.

Warum ist Markenbekanntheit wichtig?

Weil bekannte Marken mehr Vertrauen genießen, direkter gesucht werden und besser konvertieren. Markenbekanntheit senkt langfristig die Werbekosten, weil Menschen eher bei einer Marke kaufen, die sie schon kennen.

Wie misst man Markenbekanntheit?

Indirekt über mehrere Signale: das Volumen an Marken- und Direkt-Suchen, der Anteil an Direkt-Traffic, Reichweite und Erwähnungen in Social Media sowie die Wiederkaufrate. Genauer wird es mit Umfragen zur gestützten und ungestützten Bekanntheit. Wichtig ist, einen Ausgangswert zu nehmen und die Entwicklung über die Zeit zu verfolgen.

Wie stark hängt Vertrauen von Bekanntheit ab?

Sehr stark: Laut Branchenstudien müssen rund 81 % der Konsumenten einer Marke erst vertrauen, bevor sie überhaupt einen Kauf in Betracht ziehen, und etwa 90 % kaufen bevorzugt bei Marken, die sie bereits kennen. Bekanntheit ist damit keine reine Vanity-Metrik, sondern die Voraussetzung für Vertrauen und Kaufbereitschaft.

Wie oft muss jemand eine Marke sehen, bis sie hängen bleibt?

Die klassische Marketing-Faustregel ist die „Rule of 7“: Erst nach mehreren Kontakten – oft werden 5–7 genannt – wird eine Botschaft wirklich wahrgenommen und löst Handlung aus. Der genaue Wert schwankt je Branche, das Prinzip bleibt aber: Einzelne Kontakte reichen selten, wiederholte und konsistente Sichtbarkeit ist entscheidend.

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