Lexikon
Affiliate-Marketing
Partnerprogramm
Affiliate-Marketing ist ein Modell, bei dem Partner Produkte gegen Provision bewerben – du zahlst nur für tatsächlich vermittelte Verkäufe.
Zuletzt aktualisiert:
Warum ist Affiliate-Marketing so risikoarm?
Affiliate-Marketing ist ein Modell, bei dem Partner Produkte gegen Provision bewerben – du zahlst nur für tatsächlich vermittelte Verkäufe. Partner (Affiliates) wie Blogs, Creator oder Vergleichsseiten empfehlen deine Produkte über einen persönlichen Tracking-Link. Kommt darüber ein Verkauf zustande, erhält der Partner eine Provision.
Das macht Affiliate-Marketing risikoarm: Kosten entstehen erst, wenn wirklich verkauft wird. Wichtig sind passende Partner, faire Provisionen und eine korrekte Werbe-Kennzeichnung der Links.
Auf einen Blick
- Affiliate-Marketing = Partner bewerben gegen Provision, du zahlst pro Verkauf.
- Erfolgsbasiert und damit risikoarm: Kosten nur bei echtem Umsatz.
- Erfolg hängt an passenden Partnern und fairen Provisionen.
- Affiliate-Links sind Werbung und müssen gekennzeichnet werden.
Wie funktioniert Affiliate-Marketing Schritt für Schritt?
- 1
Partner gewinnen
Affiliates mit relevanter Reichweite ansprechen – Blogs, Creator, Vergleichs- und Gutscheinseiten.
- 2
Tracking-Link vergeben
Jeder Partner erhält einen individuellen Link, über den seine Vermittlungen erkannt werden.
- 3
Verkauf zuordnen
Klickt jemand über den Link und kauft, wird der Verkauf dem richtigen Partner gutgeschrieben.
- 4
Provision auszahlen
Der Partner erhält einen vereinbarten Anteil – Kosten entstehen nur bei tatsächlichem Umsatz.
Welche Provisionsmodelle gibt es?
| Modell | Vergütung für | Typisch für |
|---|---|---|
| Pay per Sale | Einen vermittelten Verkauf | Onlineshops (Standard) |
| Pay per Lead | Eine Anmeldung/Anfrage | Dienstleistungen, Newsletter |
| Pay per Click | Einen Klick auf den Link | Selten, hohes Missbrauchsrisiko |
Welche Fehler gefährden ein Partnerprogramm?
Das gefährdet ein Partnerprogramm
- Auf Reichweite statt Passung achten – unpassende Partner bringen kaum Umsatz.
- Provisionen ohne Kalkulation festlegen und die Marge zerstören.
- Werbe-Kennzeichnung der Links vernachlässigen (rechtliches Risiko).
- Tracking nicht sauber aufsetzen, sodass Vermittlungen verloren gehen.
FAQ
Häufige Fragen zu Affiliate-Marketing
Wie funktioniert Affiliate-Marketing?
Partner bewerben deine Produkte über einen persönlichen Link. Führt ein Klick darüber zu einem Kauf, wird dieser dem Partner zugeordnet und er erhält eine Provision. Du zahlst also nur für tatsächlich vermittelte Verkäufe.
Lohnt sich Affiliate-Marketing für Onlineshops?
Oft ja, weil es erfolgsbasiert und damit risikoarm ist: Kosten entstehen erst bei einem Verkauf. Entscheidend sind passende Partner mit relevanter Reichweite und attraktive, aber kalkulierte Provisionen.
Was muss ich beim Affiliate-Marketing rechtlich beachten?
Affiliate-Links gelten als Werbung und müssen klar gekennzeichnet werden (z. B. „Anzeige“ oder „Werbung“). Technisch sollten sie als bezahlte Verweise markiert sein. Zudem gelten die üblichen Transparenzpflichten gegenüber Nutzern.
Was ist der Unterschied zwischen Affiliate- und Influencer-Marketing?
Affiliate-Marketing ist rein erfolgsbasiert: Der Partner verdient pro vermitteltem Verkauf über seinen Tracking-Link. Influencer-Marketing setzt stärker auf Reichweite und Markenwirkung und wird oft pauschal vergütet. Beide lassen sich kombinieren — etwa, wenn ein Creator zusätzlich einen Affiliate-Link nutzt.
Wie groß ist der Affiliate-Marketing-Markt?
Der globale Affiliate-Marketing-Markt liegt 2025 bei rund 17 bis 18,5 Milliarden US-Dollar und wächst mit etwa 15 % pro Jahr. Bis 2030 werden über 36 Milliarden US-Dollar erwartet. Allein in den USA fließen 2025 knapp 12 Milliarden US-Dollar in Affiliate-Marketing. Rund 80 % der Marken nutzen bereits ein Partnerprogramm, und Affiliate-Kanäle beeinflussen etwa 16 % aller US-E-Commerce-Transaktionen.
Wie hoch sind typische Affiliate-Provisionen im E-Commerce?
Im E-Commerce liegt die durchschnittliche Provision bei etwa 5 bis 30 % des Bestellwerts, wobei der Median über die großen Netzwerke bei rund 8,4 % liegt. SaaS-Programme zahlen deutlich mehr (20 bis 70 % der Erstjahres-Einnahmen). Entscheidend ist, die Provision so zu kalkulieren, dass sie für Partner attraktiv ist, aber die eigene Marge nicht gefährdet.
Feedback
War dieser Eintrag hilfreich?
Noch Fragen zu deinem Shop? Wir schauen im Erstgespräch konkret drauf.
Kostenloses ErstgesprächPassende Leistungen
Noch Fragen zu deinem Shop?
Wir erklären Fachbegriffe nicht nur – wir setzen sie um. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf deinen Shop.
Passend dazu